www.fahrlehrerverband-kritik.ch © im Auftrag vom Konsumentendienst Schweiz

ZÜRICH, 19. MAI 2018

Der Schweizerische Fahrlehrerverband SFV lügt seine Mitglieder an

Mit journalistischen Recherchen auf allertiefstem Niveau überraschte jüngst der Schweizerische Fahrlehrerverband SFV in seinem März-Newsletter (03/2018). Angestachelt von der skrupellosen Stiftung für Konsumentenschutz rund um die SP-Protagonistin Prisca Birrer-Heimo, verbreitete der Fahrlehrerverband darin unkritisch ihm zugespielte falsche Informationen über den Konsumentendienst Schweiz mit allerhand Lügen und diskreditierenden Unterstellungen.

Leider ist der Schweizerische Fahrlehrerverband SFV nicht dazu bereit, eine Richtigstellung vorzunehmen, wie sie angebracht wäre. Wir empfinden dieses Verhalten des Fahrlehrerverbandes als unprofessionell.

Damit sich die Mitglieder des Fahrlehrerverbandes aber dennoch ein Bild von den tatsächlichen Umständen dieser wenig erfreulichen Auseinandersetzung machen können, gibt es diesen offenen Brief an den Schweizerischen Fahrlehrerverband SFV. In der Zeitschrift Konsumer ist zudem dieser Artikel erschienen: «Fake News im Verbands-Newsletter».


Offener Brief an den Schweizerischen Fahrlehrerverband SFV

Sehr geehrter Herr Dr. Urs Fasel
Sehr geehrter Herr Daniel Menzi
Sehr geehrte Damen und Herren

Mit Bedauern mussten wir feststellen, dass Sie von der Stiftung für Konsumentenschutz übermittelte Informationen unkritisch verbreitet haben, ohne diese auch nur ansatzweise zu überprüfen. Dies ist nicht nur unprofessionell, sondern geradezu fahrlässig und hätte leicht in einem Rechtsstreit enden können, der klarerweise zu Ihren Ungunsten ausgegangen wäre. Da wir an einem derartigen Verfahren kein Interesse haben und uns allen die damit verbundenen Umstände ersparen wollen, werden wir die von Ihnen verbreiteten diffamierenden Unwahrheiten nun auf diesem Weg berichtigen.

In Ihrem Newsletter 03/2018, welcher sich an sämtliche Mitglieder richtet, haben Sie den folgenden Text veröffentlicht:

«Beachten Sie bitte die verlinkte Medienmitteilung der Stiftung Konsumentenschutz. Es handelt sich dabei um eine Firma, die offenbar im Namen der Stiftung Konsumentenschutz, in betrügerischer Absicht Fahrschulen zu einem Abo für einen Internetauftritt «verleiten» will. Alle Detailinformationen dazu finden Sie hier.»

Dazu verlinken Sie ein Schreiben der Stiftung für Konsumentenschutz, in welchem diese sinngemäss ausführt, der Konsumentendienst Schweiz wende sich mit fragwürdigen Angeboten an Fahrlehrer, sei dabei nicht transparent, was die Preise anbelange, und es komme leicht zu Verwechslungen. Wie wir nachfolgend aufzeigen, sind diese Behauptungen allesamt unrichtig, ebenso wie Ihre phantasievoll ausgeschmückten diskreditierenden Unterstellungen, wonach wir im Namen der Stiftung für Konsumentenschutz aufträten, in betrügerischer Absicht handelten und Fahrschulen in irgendeiner Art und Weise zu Vertragsabschlüssen „verleiten“ wollten.

Ihr Vorwurf, der Konsumentendienst Schweiz würde sich als Stiftung für Konsumentenschutz ausgeben, ist vollkommen abwegig. Dies geht bereits aus dem von Ihnen verlinkten E-Mail des zitierten Fahrlehrers hervor, der selber schreibt, dass «sich der Anrufer unter dem Namen Schweizerischer Konsumentendienst zu erkennen gegeben habe». Anhand der im anonymisierten E-Mail vom 8. März 2018 enthaltenen Angaben zum Telefongespräch war es uns möglich, die Personalie des betreffenden Kunden und die Audio-Datei des mit ihm geführten Gesprächs ausfindig zu machen. Beim Urheber der Nachricht handelt es sich um Daniel Bisang, Inhaber der Fahrschule Dani Bisang in Wangen (SZ). Aus der Audio-Aufzeichnung des mit ihm geführten Telefongesprächs vom 7. März 2018 geht hervor, dass sich der Mitarbeiter vom Konsumentendienst Schweiz in keiner Weise und zu keinem Zeitpunkt als Vertreter der Stiftung für Konsumentenschutz ausgegeben, sondern wiederholt und in aller Deutlichkeit gesagt hat, dass er vom Konsumentendienst Schweiz anrufe. Ihre diskreditierende Unterstellung, der Konsumentendienst Schweiz habe im Namen der Stiftung für Konsumentenschutz angerufen ist also eine glatte Lüge – und das an die Adresse Ihrer geschätzten Mitglieder.

Sie werfen uns weiter vor, wir würden in „betrügerischer Absicht“ Fahrschulen zu einem Abo für einen Internetauftritt „verleiten“. Dabei handelt es sich um eine ungeheuerliche Unterstellung, welche wir in aller Vehemenz von uns weisen und welche Ihnen im Falle einer gerichtlichen Überprüfung ebenfalls eine Verurteilung wegen Verstosses gegen das UWG sowie gegen Persönlichkeitsrecht eingehandelt hätte. Diese Aussage geht weit über das Tolerierbare hinaus! Die Analyse des besagten Telefonats mit dem Fahrlehrer hat nämlich auch gezeigt, dass er entgegen seinen in seinem E-Mail gemachten Behauptungen schon nach wenigen Minuten Gesprächsdauer sowie gegen Ende des Telefonats noch einmal deutlich, vollständig und detailliert über den Preis der angebotenen Dienstleistung aufgeklärt wurde. Dasselbe gilt im Übrigen für sämtliche anderen wesentlichen Bestandteile des Angebots wie den Dienstleistungserbringer, den genauen Inhalt der vertraglichen Leistungen oder auch die Dauer der Laufzeit. Der Fahrlehrer Daniel Bisang entschloss sich also in Kenntnis sämtlicher relevanter Vertragsbestandteile für den Vertragsschluss. Dass bei einem solch transparenten Verkaufsgespräch weder eine betrügerische Absicht vorliegt, noch jemand zu etwas „verleitet“ werden soll, liegt auf der Hand. Wiederum handelt es sich bei Ihrer diskreditierenden Unterstellung um eine glatte Lüge.

Falls Sie oder die Stiftung für Konsumentenschutz unsere Darstellung anzweifeln und die betroffene Fahrschule Dani Bisang in Wangen (SZ) sich damit einverstanden erklärt, sind wir im Übrigen gerne dazu bereit, die besagte Audio-Datei zu veröffentlichen, damit sich auch Ihre Mitglieder ein Bild von den tatsächlichen Umständen machen können.

Jedenfalls ist für uns absolut nicht nachvollziehbar, worin Ihre Motivation gelegen haben könnte, Ihren Mitgliedern derart falsche Informationen über uns zukommen zu lassen. Wahrscheinlich ist dies „bloss“ auf Ihre mangelnde Professionalität zurückzuführen. Möglich ist auch, dass zwischen Ihnen und der Stiftung für Konsumentenschutz personelle Verbandelungen bestehen und Sie sich im Konkurrenzkampf gegen uns bewusst haben instrumentalisieren lassen. Wie dem auch sei – es bleibt die Hoffnung, dass Sie in Zukunft Ihnen von Drittseite übermittelte Informationen prüfen und nur dann veröffentlichen, wenn sich dabei deren Wahrheit ergibt, bevor Sie eine rechtschaffene Organisationen öffentlich ungerechtfertigt kritisieren. Dies entspräche nicht nur den Grundsätzen von Anstand und Moral, sondern würde inskünftig auch verhindern, dass Sie sich mit Ihren Verlautbarungen fernab der schweizerischen Rechtsordnung bewegen.

In diesem Sinne verbleiben wir mit freundlichen Grüssen

Patrick Dütschler
Gründer & Präsident
Konsumentendienst Schweiz